Sunday, 12 July 2009

Brei — Solids



Füttern ist zur Zeit ein bisschen problematisch. Willem mag beim Füttern nicht gehalten werden und windet und dreht sich wie ein hyperaktiver Wurm. Das führt dazu, dass er zu wenig isst, wodurch er noch hungriger (und ärgerlicher) wird, und er am Ende völlig verzweifelt und wir ratlos sind. Eine Reihe von Nächten hat das zu Schlafmangel (bei Thea) geführt, da er jede Stunde mit Hunger aufgewacht ist, was an die schlaflosen Nächte der ersten Wochen erinnert hat. Die Gesundheitsberaterin von der "Baby-Clinic" hat empfohlen, ihm jetzt mal Brei zuzufüttern. So hat er jetzt die ersten Löffelchen verabreicht bekommen. Im Moment machen die kleinen Mengen Brei wahrscheinlich noch nicht wirklich einen Unterschied, aber er findet es ganz spannend, und für uns ist es auch sehr amüsant.

Die 5 Monats-Statistik:
Länge: 69 cm
Gewicht: 7,2 kg

The little man is not all that keen on feeding lately, in particular he does not like to be held during feeding and wiggles around like a hyperactive worm, making every feed a challenge. As a consequence it is hard to get any decent amount of milk into him, so he hardly ever gets enough and keeps getting hungrier (and angrier), getting himself into such a state of despair (and screaming) that one does not know what to do. A spate of nights with interrupted sleep (mainly Thea's sleep due to constant feeding demands..., sorry hon!) reminds us of how things were right at the start during the first few weeks of Willem's arrival. Exhaustion! The health advisor at the "baby clinic" suggested to start weaning him. Bit of solids might do the trick and so he has had the first few spoonfuls of baby rice and similar stuff. At this point, the homeopathic amounts that he eats will hardly make a difference. Anyway, he is clearly intrigued by this new experience and we find it quite amusing at the moment.

The stats:
Length: 69 cm
Weight: 7.2 kg, 1 stone and 1.9 lbs

Friday, 3 July 2009

Henni's Arbeit — Henni at work

Es ist, wie es immer ist. Ständig steuere ich auf Fristen zu, an denen etwas eingereicht, begutachtet, oder sonstwie bearbeitet sein will. Vor dem Urlaub ist es besonders hektisch, weil man versucht, das Eine oder Andere, was schon lange auf der Liste stand, noch fertig zu bekommen. Auch dieses Jahr ist nicht anders, das alte Lied. Ein Felsbrocken, der die letzten vier Wochen den größten Teil meiner Arbeit ausgemacht hat, ist erstmal abgearbeitet. Der Antrag, den ich mit Kollegen an der Uni Warwick und der University of East Anglia in Norwich geschrieben habe, ist am Mittwoch fristgerecht eingereicht worden. Manchmal hätte ich es am liebsten hingeschmissen, das zu koordinieren, aber am Freitag vor einer Woche gab's noch einmal einen Motivationsschub, der mitgeholfen hat, alles fertig zu machen: Ein Antrag auf Forschungsgelder, den ich im Januar eingereicht hatte, war erfolgreich. Absolut fantastisch, nicht nur weil mir die wissenschaftliche Fragestellung besonders am Herzen liegt, sondern insbesondere, weil es bedeutet, daß ich Mittel habe, um meine Mitarbeiterin Natalia drei weitere Jahre zu beschäftigen. Wäre das Geld nicht gekommen, hätte sie Mitte September wohl keine Arbeit mehr gehabt. Puuuh...

Zusätzlich zur Arbeit erfordern die Hochzeitsvorbereitungen unsere Aufmerksamkeit und Zeit. Ein wichtiges Detail ist dabei bisher untergegangen: Mein Anzug! Vor vier Wochen war ich an einem Samstag schon mal losgezogen, um mir das Angebot in Leamington anzuschauen. Nach einem ersten Screening wollte ich dann am Sonntag eine Wahl treffen. Allerdings bin ich dazu nicht gekommen, da ich über Nacht krank geworden bin. Die nächsten Wochen bin ich dann wieder nicht dazu gekommen, dort weiterzumachen, wo ich aufgehört hatte. Abgesehen davon war das Angebot insgesamt ziemlich uninspirierend. Am letzten Wochenende habe ich mir dann doch noch einen absolut supertollen Anzug gesichert. Ich kann's gar nicht erwarten, ihn zu tragen.

Da der Anzug natürlich erst zur Hochzeit präsentiert wird und ich auch keine spannenden Photos von meinem erfolgreichen Antrag habe oder dem kreativen Chaos, das bis Mittwoch in meinem Büro herrschte, hier ein Photo von der kleinen Mücke. Wenn man abends nach Haus kommt und den kleinen Kerl sieht, vergisst man die Arbeit schnell und gerne. Hier hat Willem es vor dem Einschlafen nur gerade noch geschafft, seinen Kuschel-Hasen Harry fest in die Arme zu schließen, dann hat er sich auf die Seite gedreht und ist sofort zufrieden eingeratzt.


It is as it always has been. Working life is a continuous string of deadlines that require submission of this that and the other. Naturally, with the holidays getting closer, things are getting even more hectic as one tries to tick off as many of the items that have been on that to-do list for an increasingly long time. One major piece of work has just been completed; I have written a project proposal with colleagues from Warwick and East Anglia, which had to be, and was, submitted in time on Wednesday of this week. I must admit that I was close to giving up on that proposal, but a little motivational help came just in time: a BBSRC proposal that I submitted in Jannuary has been funded. Hurrraayy! Not only am I absolutely delighted as this will allow to continue a particularly exciting line of research, but it also means that my coworker Natalia will be able to continue this work. Without this grant she might have been out of a job in September. Pheew, that was close...

Besides work, wedding preps require time and attention. I was getting a bit anxious since, until a week ago, I had not got a suit for the wedding. A few weeks ago I had a quick screen of the offerings in Leamington on a Saturday, to return on Sunday and settle for the best one. Not only were the suits rather bland and boring, I also became ill overnight and the whole wedding suit project was stalled. Finally, I found my dream suit last weekend, I am very excited and cannot wait to put it on - I absolutely love it!


I am not going to show you a photo of my suit before the wedding, neither would I expect you to find an excerpt of that successful grant application entertaining, and there is no photo of the creative chaos that characterised my office until Wednesday. So I thought yet another photo of the little man would be in order. It fits suprisingly well into the work theme of this post, since seeing the little fella when coming home in the evenings instantly let's me forget and ignore all the work stuff that bothers me. When I put him to bed tonight, I gave him his cuddly bunny "Harry", which he immediately clutched in his arms before rolling onto his side and dozing off contentedly.

Monday, 22 June 2009

Gebrauchsanweisung ― Clear Instructions



WIr haben dieses klasse T-Shirt von Hendriks Kollegen, den Clarksons, geerbt. Vielen Dank!!! Endlich ein Anhaltspunkt!...

At last! Some idea how to handle our sweet but cheeky little monster. We inherited this brilliant T-shirt from Hendrik's colleagues, the Clarksons. Thank you!!! Finally we have some hope of getting it right!...

Thursday, 11 June 2009

Der kleine Mann im Spiegel — Little Man in the Mirror

Keine Woche ohne irgendetwas Neues, über das man sich freut. Wenn man mit Willem vor dem Spiegel steht und er den kleinen Jungen der ihm daraus entgegenschaut sieht, dann freut er sich immer sehr und gluckst, quietscht oder lächelt einfach nur vor Vergnügen. Egal, wie oft man das ganze wiederholt, es kommt immer wieder Freude auf, keine Anzeichen von Langeweile. Besonders niedlich macht es der Umstand, das er nach ein paar Sekunden sein Gesicht vom Spiegeljungen abwendet, als ob er etwas verlegen wäre. Man möchte zu gerne wissen, was in der kleinen Rübe vor sich geht...


Not a week goes by without something new to chuckle about. When you take Willem and stand in front of the mirror, discovering the little boy opposite always makes him giggle and smile. No matter how often this is repeated, even in a short space of time, it does not stop to amuse him, no sign of boredom. It is particularly endearing as he regularly turns his face away from the mirror and hides it deep in your shoulder, as if he was a little bit shy and self-conscious. I'd give a lot to know what is going on in his mind...

Monday, 25 May 2009

Wieder zu Hause — Home, Sweet Home

Willem Schäfer reiste unter dem Namen Mangels — Master Willem Schäfer travelling in disguise

Es ist jetzt einen ganzen Monat her, seit dem wir das letzte Mal etwas von uns haben hören lassen. Der Grund dafür ist, dass wir weg waren: Willem hat seine erste Nordseequerung unternommen, um die Familienmitglieder und Freunde kennenzulernen, die ihn noch nicht gesehen hatten. Thea und Willem sind drei Wochen in Deutschland geblieben - die längste Zeit seitdem wir nach GB gezogen sind (und trotzdem war es zum Teil proppenvolles Programm) - Hendrik war die erste Hälfte der Zeit da. Es war grossartig, zuhause in D zu sein, hat viel Spass gemacht sich mit allen zu treffen, und Willem hat es genossen von Omas, Opas, Tanten, Onkels und Freunden betüdelt zu werden. Er hat in den drei Wochen merkbare Fortschritte in seiner Entwicklung gemacht.

Es ist jetzt aber auch schön, wieder zuhaus zu sein, im eigenen Bett zu schlafen und ein bisschen mehr Routine tut Willem sehr gut. Allzuviel hatte er davon bisher nicht, und in D war dann vom gewohnten Tagesablauf und der bekannten Umgebung nichts mehr da, was ihn manchmal etwas angestrengt hat.

Aufenthalte in D verdeutlichen uns jedesmal, dass wir es vermissen dortige Freunde und Familie in der Nähe zu haben, aber man kann nicht alles haben. Umso mehr freuen wir uns darauf bald wieder da zu sein, die Hochzeit naht mit Riesenschritten...

Kleiner rothaariger Junge musste vor der Spiekerooger Sonne geschuetzt werden
— Our little ginger hunk had to be protected from the intense sunshine on Spiekeroog


It's been a month since we posted. This is because we were away: Willem undertook his first North Sea crossing to meet those family and friends who hadn't yet seen him. Thea and Willem stayed in Germany for three weeks - the longest since we moved to the UK - and Hendrik came for the first half. It was great to be in Germany, it was great fun to be with everyone, and Willem loved interacting with people. He has really made a developmental leap forward.

But it is now also great to be home again! It's great to be in one's own bed at night, and it's good to have some routine again for Willem.


Trips to Germany always make it obvious that we're missing having everyone close by — but we can't have everything. We'll just have to make the most of this year, when we'll see everyone again so soon. The wedding is drawing closer...