Wednesday, 8 May 2013

Caravan Diary, Day 4

The 3 Schäfer boys early morning


First rain and so far no obvious leaks, woohoo!! The boys think all this 'camping at home' malarkey is a hoot. Can't see Willem ever agreeing to breakfast inside a proper house again. I, on the other hand, can't wait!! Much as I like this camper, life's a bit of a struggle...

Friday, 26 April 2013

Mannomann, schon 2013?? — Gosh, is it 2013 already?


Happy dude on one of the last sunny days 
in our garden in Princes Street


Mannomann, kaum zu glauben, schon wieder so viele Monate her seit unserem letzten Blog Post! Dann ist es wohl Zeit für einen Rundumschlag, um unsere geneigte Leserschaft auf den einigermaßen neuesten Stand zu bringen. Hier also das wesentliche in Kürze:

Hatten wir schon berichtet, dass wir im November unser Haus in einer Hauruck-Aktion verkauft haben? Wenn nicht: haben wir! Ein bißchen verrückt, denn danach haben wir erstmal Ewigkeiten nach einem passenden Haus für uns alle suchen müssen. Das wurde dann Ende Januar gefunden, woraufhin es dann allerdings noch bis letzte Woche gedauert hat, bis alles in trockenen Tüchern war. Und jetzt haben wir tatsächlich nur noch bis Mitte nächster Woche in unserem schnuckeligen  Häuschen in der Princes Street, das zwar inzwischen hoffnungslos zu klein geworden ist für uns vier, dem ich aber trotzdem eine heimliche Träne nachweinen werde.

 Birthday fun


Unser großer Junge hat im Februar seinen vierten Geburtstag gefeiert. Zusammen mit seinem besten Freund Sammy und mit einer Spiderman-trifft-Feuerwehrmann-Sam Motto Party (fragt besser nicht! Ich hatte absolut kein Mitspracherecht...) in einem von diesen Spielparadiesen mit Klettergerüst und Riesen-Rutsche und Bälle-Becken. Ich kann nicht glauben, daß unser kleiner Mann nun schon so groß ist! Jedes Mal, wenn ich mir so seine langen Beine anschaue, denke ich ein wenig wehmütig zurück an den Tag, an dem wir ihn als winziges Baby aus dem Krankenhaus mitgebracht haben. Es ist ein bißchen schade, daß die Zeit so fliegt, wenn man Kinder hat. Wäre es nicht schön, mehr Ruhe zu haben um deren Größerwerden bewußter zu genießen?

Letzte Woche ist dann unser guter alter Kater Tigger gestorben. Eine Woche vor seinem 16. Geburtstag. Er hatte ein gutes Leben und war in letzter Zeit sehr krank, so ist es dann gut, daß er nicht länger leiden mußte. Aber ich kann nicht in die Küche gehen, ohne erstaunt zu sein, daß kein pelziger Freund zusammengerollt auf meinem Stuhl liegt...

Ab dem 1. Mai fängt also ein neues Kapitel bei uns an. Chaotisch, wie bei uns üblich, denn das neue Haus ist unbewohnbar. Wir werden versuchen müssen, die erste Zeit (bis wir die Handwerker in einigen Monaten wieder los sind) in einem bei eBay erstandenen, uralten Caravan zu überbrücken, den wir in unsere neue Einfahrt schieben werden. Die Nachbarn werden glauben, fahrendes Volk wäre bei Ihnen in der Straße eingezogen. Prima Einstand!

Hendrik und ich sind nicht die einzigen, die sich auf den neuen Garten freuen: Willem bezeichnet das kleine hintere Stück Garten, für das wir vage Pläne haben eventuell ein bißchen Gemüse anzubauen, schon großspurig als "die Farm". Und wir kriegen in regelmäßigen Abständen ziemlich unsubtile Hinweise dazu, daß man ja "zum Fußballspielen auch Tore braucht"

Mats wächst und gedeiht, hat mehr als ausreichend gesunden Babyspeck und kann sich inzwischen innerhalb gefühlter Nanosekunden von einem Ende des Raumes zum anderen rollen und fängt dann normalerweise an fürchterlich zu quaken, weil er sich entweder unter einem Möbelstück festgekeilt oder irgendwie mal wieder die dicke Rübe gestoßen hat. Ich warte inzwischen drauf, daß er endlich anfängt zu krabbeln, damit er nicht ewig in solche Bredouillen gerät und dann Hilfe braucht. Man kann ja kaum noch zur Haustür gehen ohne daß es Geschrei gibt...



Goodness, I can't believe it's again been months since we last posted!! I guess it's time for a major news update in that case, so our readers (if we still have any) are at least vaguely abreast of what has happened in the meantime. So here are the most important items of news in a nutshell:

Did we mention that we sold our house in a mad spontaneous push in November? If not: we did! In hindsight maybe a tiny bit bonkers, because it meant that we then had to find a new house that suited us (and not least our budget!) in the weeks and months to follow. We finally found something in late January, but it then still took until last week until we finally exchanged contracts. And now we suddenly only have a good week left in our bijoux pad in Princes Street, which I will secretly miss for a good while - despite it having got hopelessly too small for our family of four.

In February our big boy turned four, which was duly celebrated with a Spiderman-meets-Fireman-Sam-themed party (don't even ask! If only I had had a say in this!...) joint with his best mate Samuel at an indoor play area. I can't believe our darling son is so big already. Every time I look at his long legs I think back with utter amazement to the time when we brought that tiny baby home from hospital. It's not that I am not enjoying this - and every - stage, but I do admit that I find it spooky and a tiny bit sad that time seems to pass so very quickly when you've got kids.




Last week our dear old Tigger had to be put to sleep. One week before his 16th birthday. He had a good life and had been very ill recently, so it was good that he didn't have to suffer any longer. But it's still sad. I do a double-take every time I come into the kitchen and there's no curled-up little furry friend on my chair who I have to coax off so I can sit down somewhere...

So, we're starting a new chapter on 1 May: Suburbia. It'll be chaotic, in keeping with our usual style to do things. The new place is currently uninhabitable, so we'll try to ride out the waves until we get rid of the builders in a few months in an ancient caravan that we bought on eBay. The plan is to push that onto our new driveway. The neighbours will think that travelling folk have taken hold on their street. Splendid start! They'll all love us...

Hendrik and I aren't the only ones looking forward to having a big garden: Willem has already started referring to the back bit, for which we've got vague plans to grow our own, as "The Farm". And he is dropping rather unsubtle hints in regular intervals that one "needs goals to play football".

Mats is growing bigger by the day. He's so chubby that he looks like a proper cherub and can roll himself from one end of the room into the opposite corner in what feels like nanoseconds. That in itself wouldn't be so much of a problem if he didn't regularly get himself stuck underneath some furniture or whack his big head on something. I am at the point where I can't wait for him to start crawling properly so he'll stop getting into those pickles. Seriously, currently I can't open the front door without there being some kid of drama in the lounge...

Saturday, 20 April 2013

Opa Schäfer — Grandad Schäfer



Am 22. Januar ist mein Vater plötzlich und unerwartet gestorben. Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr er uns fehlt. Es gibt so viele Dinge, für die ich ihm dankbar bin, die ich ihm noch gerne gesagt hätte, und es vergeht kein Tag, ohne dass ich an ihn denke und ihn vermisse. Dass wir Weihnachten noch einmal alle zusammen waren, er seinen 3. Enkel sehen konnte und wir uns, vor der Rückfahrt nach England, mit der Absicht verabschiedet haben, dieses Jahr Zeit mit den Grosseltern der Jungs zu verbringen, ist mir ein Trost. Allen, die uns in Briefen, Anrufen oder durch einfache Umarmungen ihre Anteilnahme ausgedrückt haben sind wir sehr dankbar.

My father died suddenly and unexpectedly on 22 January. There are countless things that I would still have wanted to tell him. I am grateful that we had all the family together in Bremen last Christmas, that he was able to see his third grandson before he died and that we said goodbye to each other after Christmas with the firm intention to spend some time together in 2013. He is sorely missed by us all. To those of you who expressed their sympathy in letters, phone calls or just simple hugs: thank you for your kind words, thoughts and prayers.

Saturday, 15 December 2012

Mongolei? — Is that Mongolia?


Von hier oben aus 10.363 m ist durch das kleine, mit einzelnen Eiskristallen befrorene Fenster nichts als braune, hügelige Einöde zu sehen, wahrscheinlich befinden wir uns gerade über dem Süden der Mongolei. Hier und da sind die Gipfel und Grate der kleinen Berge mit Schnee bedeckt, und obwohl ich eigentlich ein grosser Liebhaber einsamer verlassener Gegenden bin, es ist mir doch etwas zu verlassen und sicher auch extrem kalt da unten. Als ich das Laptop aus der Tasche genommen habe, hatte ich eigentlich vor etwas von der Liste der unerledigten Arbeiten abzuhaken, aber  dieser ruhige Moment ist perfekt um endlich mal wieder etwas zu schreiben, insbesondere da die einzigen Ablenkungen darin bestehen aus dem besagten Fenster zu schauen, oder sich dem Unterhaltungsprogramm zuzuwenden. Bei einer verbleibenden Flugzeit von über 8 h nach Frankfurt wird es kein Problem sein noch ein oder zwei Filme zu schauen, sollte es mir langweilig werden.


Die drei Monate seit Matses Ankunft sind wie im Flug vergangen. Wie üblich sollte ich mich wohl dafür entschuldigen, dass ich so lange nichts geschrieben habe, aber ihr seid es inzwischen wahrscheinlich gewöhnt, und es ist sehr hektisch gewesen, zuhause und bei der Arbeit. Ich hoffe, dass ich im neuen Jahr mehr Zeit zum Bloggen habe, und dass ihr mir verzeiht, falls doch nicht. Erstaunlich wie schnell wir uns daran gewöhnt haben, dass wir jetzt zu viert sind. Für mich ist mit am erstaunlichsten, wie Mücki sich mit der neuen Situation zurechtfindet, er hat sehr viel übrig für seinen kleinen Bruder („mein Baby“), beobachtet ihn mit viel Interesse und berichtet uns häufig, was Matse gerade so macht (er weint, er lacht, er hat mich angeguckt, er hat Bauchschmerzen usw). Die Ankunft des neuen Familienmitglieds wurde ihm allerdings auch durch die vielen ‚Grosser-Bruder-Geschenke’ versüsst, für die Aufmerksamkeiten für die Jungs und die guten Wünsche noch ganz herzlichen Dank. Wenn das so weitergeht mit der Bruderliebe, dann wird es ganz prima mit den beiden, auch wenn zu erwarten ist, dass, sollte Matse auch nur 50% des Willemschen Dickschädels haben, die beiden reichlich Konflikte austragen werden.


Tristan hat so schnell an Masse und Grosse zulegt, dass wir bereits nach 10 Wochen die 3-6 Monatsklamotten aus dem Container geholt haben, und abgesehen von einer derzeitigen Phase von Bauchschmerzen, scheint der kleine ganz glücklich und zufrieden zu sein. Was uns ebenso beschäftigt hat, ist die Tatsache, dass wir uns auf dem Immobilienmarkt nach einer grösseren Bleibe umschauen. Nachdem ich im November zufälligerweise ein solides aber renovierungsbedürftiges Haus mit einen 30m Garten hinterm Haus gesehen hatte, haben wir dann, nach einem Wochenende an dem wir besichtigt, beraten und gerechnet haben, ein leider nicht ausreichendes Angebot abgegeben. Nichtsdestotrotz haben wir dann unser Häuschen auf den Markt geschmissen und innerhalb weniger Tage ein Angebot erhalten, dass im Anschluss auf unsere freundliche Ablehnung doch noch auf den inserierten Preis angehoben wurde und damit von uns akzeptiert wurde. Was dem erfolgreichen Umzug aber noch im Weg steht, sind das Finden oder schiere Vorhandensein eines geeigneten und erschwinglichen Hauses, dass wir kaufen möchten. Der Markt gibt jetzt absolut nichts her, da die meisten Leute vor Weihnachten keine Lust verspüren, ihre Häuser auf den Markt zu bringen und lieber das neue Jahr abwarten.

In der Uni habe ich im letzten Term eine brandneue Lehrveranstaltung (Umweltmikrobiologie) für den Master Studiengang abgehalten. Da ich im Sommer viele andere Dinge um die Ohren hatte und einen Hang dazu habe, immer alles in letzter Minute zu erledigen, musste das meiste kurzfristig vorbereitet werden, was kurze Nächte zur Folge hatte. Glücklicherweise sind mir die Inhalte durch die eigene Arbeit so geläufig, dass ich die Vorlesungen auch ohne weitere Vorbereitung entsprechend ausschmücken konnte, ganz anders als bei den gräsigen und langweiligen Erstsemestervorlesungen mit medizinischer Mikrobiologie, die ich glücklicherweise abgegeben habe. Insgesamt war ich ganz zufrieden und es war meine bisher beste Lehrerfahrung.

So, nun sind es nur noch 3860 Meilen bis Frankfurt auf dem Rückflug von Nanjing in China. Von diesem Trip gibt’s dann hoffentlich bald mehr, aber jetzt guck ich noch einen Film.

A look outside the window from a height of 34,000 ft shows nothing but a vast brown emptiness, here and there with a dusting of snow. I think that it is the southern edge of Mongolia, 4200 miles away from my next destination Frankfurt/Main. Normally a great fan of wide-open spaces, I briefly considered how it might be to be down there, but it looks to bleak from up here, even for my taste. When I took the laptop out of my bag, I had the good intention of doing some (overdue) work, but then felt more inspired to use this calm moment to write an update. Besides, the only distraction is provided by in-flight entertainment and with more than 8 endless hours to go, I have no doubt I will be able to do both work and watch another movie or two.

It has been an eventful three months since the arrival of Mats Tristan, I should apologise for not posting earlier, but I think you are tired of my apologies, and hopefully have been getting used to the scarcity of updates. I hope to find more time in the New Year and for forgiveness from all of you if I do not. As an excuse, I can only say that it has been full on at home and at work, yada yada yada…

It is pretty amazing how soon you get used to the fact that it is a case of there being four of us now. Perhaps the most reassuring thing is that Willem is taken very much by his little brother, possibly due to the association of his arrival with presents for him too. Many thanks for those to all of you and for your good wishes. Mücki’s affection is such that he will often refer to Mats as his baby! Once Mats gets a little more independent – and possibly as strong willed as Mücki - one can only hope that the two boys will continue to appreciate each other. Sure they will.

Growing at an astonishing rate that required us to find the bag with the 3-6 months size clothes in the storage container, Mats has largely been an uncomplicated customer apart from what is hopefully a short phase of tummy aches when he has been feeding. What has kept us equally busy is the fact that one fine day back in November, I found a 3-bedroom house while browsing the property pages. It was a complete renovation project, but had great potential and a nearly 100 ft garden. After seeing it and crunching the numbers we put an offer in and … did not get it. Having established that a bigger house would be affordable up to a point, we put our house on the market anyway, as we were now convinced that it would be a good thing to trade up. Our house went onto the market and we quickly received a first offer below (declined) and then for full asking price (accepted). Of course things are far from settled, this being the beginning of a potentially complicated property sale chain in a stagnant and empty pre-Christmas UK housing market; a house to move into (or make a bid for) that is ticking our requirements has yet to materialise and hopefully will early in the New Year.

Workwise, I have taught a brand-new Environmental Microbiology module to the MSc students. Not having had the time during the summer and being a last minute person, I prepared most of it just in time for delivery. Thank Goodness that it was material I am familiar with, that made it easy to embroil with detail, fill in the blanks and doodle on the white board. Overall, I think it went well and it is actually the bit of teaching I have enjoyed most so far.

Ok, just another 3860 miles on my way back to the Europe from my trip to Nanjing in Jiangsu province, China. But more of that another time, time for another movie.

Saturday, 22 September 2012

Willkommen Mats Tristan — Introducing Mats Tristan


Nach einer diesmal sehr viel einfacheren Geburt ist Mats Tristan (vormals Ottilie) am Dienstag dem 18 September 2012 um 4.38h geboren worden und brachte 3605g auf die Waage.




Alle Beteiligten sind wohlauf, und Thea und Matse sind bereits nach einem Tag nach Haus gekommen.

Mücki ist nun endlich der grosse Bruder! Er war kurz davor, den Glauben aufzugeben (Papi, wie lange dauert denn das bis Otto [Mats Tristan] aus Mami raus kommt?).


After the usual 9 months of waiting, Mats Tristan (formerly known as Ottilie/Otto) finally appeared on the scene at 4.38h am on 18 Sep 2012, weighing in at 3605g (7 pounds 15 oz).

All are well and in good spirits, Thea and Mats were discharged from hospital promptly and we are at home remembering how it is to care for a newborn.

Willem is a proud big brother, finally, he was starting to lose confidence that Otto (Matse) would really appear...